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Aisuu Side Chair. Design: Ginger Zalaba.

Sinnlich und schön

Aisuu Side Chair

Klar, fast streng in seiner Geometrie – lässig in seiner Wirkung. Die Schweizer Designerin Ginger Zalaba hat mit Aisuu Side Chair eine Hommage geliefert. Eine Hommage an Otto Kolb, ihren Großvater, der ein Meister des New Bauhaus war und im Chicago der Fünfzigerjahre ein avantgardistisches Möbel gestaltete.

Mit flügelhaften Lehnen war Otto Kolbs Entwurf 1951 seiner Zeit voraus. Immerhin, die amerikanische Playboy-Redaktion war begeistert. »Love Chair« nannte sie den Sessel. Walter Knoll fand ihn von Anfang an gut. 1961 legten wir eine gepolsterte Variante auf. Was für ein Glück, dass die Enkelin, heute selbst eine Künstlerin, den Entwurf nun neu interpretiert.

Ginger Zalaba wuchs mit den Möbeln von Otto Kolb auf. Vom Schaffen ihres Großvaters, vom Bauhaus, ist sie seit ihrer Kindheit fasziniert. Sie hat sich der Frage gestellt: Wie übersetze ich sein wichtigstes Möbel in die Gegenwart? Sie hat ihm ihre Sprache gegeben, ihr Lebensgefühl: mit Liebe zur Linie, zum Material, zur Reduktion. Aisuu Side Chair ist ein Solitär. Einzigartig, cool, unwiderstehlich.

Mit Aisuu Side Chair hat die Designerin Ginger Zalaba den Fledermaussessel ihres Großvaters in die Gegenwart geholt

Die Designstory

Otto Kolb, ein Schweizer Architekt und Designer, lebte und arbeitete im Kreis von Le Corbusier, Johannes Itten, Max Bill und Hans Arp. Die Pioniere der Moderne empfahlen ihn nach Chicago, ans Nachfolge-Institut des Bauhaus, wo er 1951 den Fledermaussessel entwarf. »Love Chair« nannte ihn die Playboy-Redaktion. Bald darauf legte ihn Walter Knoll in einer aufsehenerregenden, gepolsterten Version auf. Doch damals schien er zu avantgardistisch.

Otto Kolbs Enkelin, die Designerin Ginger Zalaba, hat die Entwürfe ihres Großvaters vor ein paar Jahren wiederentdeckt. Besonders der Fledermaussessel fasziniert sie. Sie stellt einen vom Entwurf ihres Großvaters inspirierten Prototyp in Herrenberg vor. Das Team von Walter Knoll ist begeistert vom reduktionistischen Einsatz des edlen Materials, der ungewöhnlichen Trägerkonstruktion und hervorragenden Verarbeitung. Mit ihrer langjährigen Erfahrung drehen die Entwickler an einigen Stellschrauben, optimieren Ergonomie, Neigungswinkel von Sitz und Lehne, Wandstärke der Rohre, Bearbeitung des Leders. Das Ergebnis: eine Verneigung vor einem Meister des New Bauhaus, aktualisiert durch gestalterischen Mut, veredelt durch höchste Handwerkskunst.

Aisuu Side Chair ist mit bronzefarbenem (links) und schwarzem Gestell erhältlich, das edle Sattelleder gibt es in zahlreichen Farbtönen. Mehr erfahren Sie hier


Fakten und Details

Drei Millimeter starkes, markantes Sattelleder
Lederkanten von Hand abgerundet, poliert und passend zum Bezug gefärbt
Gestell matt pulverbeschichtet in Schwarz oder Bronze

Oliver Siegelin, Teamleiter Entwicklung bei Walter Knoll

»Die Ledernähte lassen wir in eine feine Rille ein – für eine wunderbar ebene Oberfläche.«
— Oliver Siegelin, Teamleiter Entwicklung bei Walter Knoll

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