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Referenzen

Düsseldorf, Deutschland

L'Oréal

New Work? Neuer Look!

Beim Kosmetikkonzern L’Oréal dreht sich alles um die Schönheit, und das in großer Geschwindigkeit. Im neuen Düsseldorfer Hauptquartier finden die Mitarbeiter immer den richtigen Platz, um spontan und kreativ ihre Ideen zu entwickeln

Jede Saison neue Farben, Hunderte Patente im Jahr, ein globaler Markt: Die Welt der Schönheitspflege ist bunt, umkämpft und wandelt sich ständig. Wer da mithalten oder den Wandel selbst vorantreiben will, muss agil sein und schnell. Erfinderisch und aufmerksam. L’Oréal, international der größte Kosmetikhersteller, hat in Düsseldorf sein neues deutsches Hauptquartier bezogen. Dort werden Leichtigkeit und Beweglichkeit ganz selbstverständlich zum Arbeitsstil.

Am nördlichen Rand der City, in dem sechzehngeschossigen Gebäude namens J1, sind weite Räume entstanden. An den bodentiefen Fenstern liegen offene Flächen mit Schreibtischinseln, in der Mitte wohnliche Besprechungszonen mit Sesseln und Hockern, daneben abgeschirmte Thinktanks für das Brainstorming im Team: 950 Arbeitsplätze für die Mitarbeiter und fast 900 alternative Plätz für ihre vielfältigen Tätigkeiten – aber kein einziges Einzelbüro. »Nicht einmal unser Chef Fabrice Megarbane hat eins«, sagt Sascha Gormanns. Er leitet den Bereich Campus Management und hat die neuen Büros mitentwickelt.

Für den grandiosen Ausblick aus der Sky Lounge fahren alle gern hinauf in die fünfzehnte Etage, Kollegen wie Besucher. Auch Sascha Gormanns verabredet sich dort gern zum Gespräch. »Früher saß immer ein Kollege hinter seinem Schreibtisch und einer davor, das fand ich unangenehm«, sagt er. »Heute treffen wir uns bei den Sesseln.« Am liebsten bei Bao von Walter Knoll: »Ich finde ihn einfach knuddelig und wahnsinnig bequem. Jeder mag ihn auf Anhieb.«

Das Arbeiten an rotierenden Plätzen genießen die Leute bei L’Oréal. Anfangs habe es durchaus Vorbehalte gegen das neue Konzept gegeben, aber beim Einzug habe alles gestimmt. Man müsse solche Ideen eben sehr gut umsetzen, sagt Sascha Gormanns. Flexibilität braucht Rückzugsorte und hochwertige Möbel, die Wertschätzung ausdrücken, Konzentration und Kreativität fördern. Mit Raum für Begegnungen, denn aus diesen entsteht oft Neues. Wie das Interieur aussehen sollte, bestimmten auch die Mitarbeiter. Sie gründeten Arbeitsgruppen, führten Umfragen durch. Möbel von Walter Knoll fanden viele Fans, und selbst unterschiedliche Wünsche ließen sich erfüllen: modern oder Midcentury-Stil? Beides geht und passt gut zusammen.

Tatsächlich wurde Flexibilität schon im alten Gebäude gelebt, soweit das möglich war. Zum Telefonieren das Zimmer verlassen, Gespräche im Restaurant führen – der Impuls, den Platz zu wechseln, regte sich früh. Heute wählen die Mitarbeiter intuitiv aus einer großen Bandbreite an Räumen und Zonen, vom Coffee Point bis zur Phone Box. Territorien beanspruchen, Räume durch Buchung frühzeitig blockieren, all das ist gar nicht möglich. Und muss auch nicht sein, da es nun Platz für alle und alles gibt.

Informationen
  • Projekt

    L'Oréal

  • Räumlichkeiten

    Lobby, Lounge, Konferenzraum, Küche

  • Fotos

  • Architektur

    HPP Architekten

  • Interior Design

    Mertens, engels architektur