Designer-Profil

Ginger Zalaba

Ein besonderer Sinn für Form, Farbe, Material und Gestaltung war seit jeher Teil des familiären Bewusstseins in Ginger Zalabas Familie. 

Ginger Zalaba wuchs zwischen Künstlern und Designern auf, früh fasste sie den Plan, Galeristin zu werden. 2012 schloss sie die Zürcher Kunsthochschule mit einem Master in Ausstellungsdesign ab und übernahm mit Mitte Zwanzig nach dem Tod ihres Vaters das Familienunternehmen. 2015 präsentiert sie erstmals eine eigene Möbelkollektion auf der Salone del Mobile in Mailand.

Die Arbeitsweise und Stilistik ihres Designbüros sind an die Entwürfe ihres Großvaters Otto Kolb angelehnt. Der große Architekt und „New Bauhaus Meister“ entwarf in den 1950er Jahren in den USA Häuser nach den Bauhaus-Prinzipien.

"Wir fokussieren uns auf die Reduktion des Designs, um die Essenz der verwendeten Materialien durch pure Form und Funktion sichtbar zu machen – weniger ist mehr."

Ginger Zalaba

So sind auch der Aisuu Chair und Side Chair – das erste gemeinsame Projekt zwischen Ginger Zalaba und Walter Knoll – eine Hommage an ihren Großvater und das Erbe des Bauhaus, in dessen Tradition sich beide verpflichtet sehen. Mit der Neuinterpretation der Möbel Otto Kolbs ist Walter Knoll und Ginger Zalaba eine geniale Fusion aus Bauhaus und heutigem Lebensgefühl gelungen.

Die Zusammenarbeit beider Familienunternehmen hat Tradition: Bereits 1961 legte Walter Knoll eine gepolsterte Variante des als „Love Chair“ bekannt gewordenen Flügelsessels von Otto Kolb auf.

Entworfen von Ginger Zalaba